Heikos Malawizucht

Private Hobbyzucht von Malawisee-Cichliden

Der Malawisee (Njassasee) in Ostafrika ist der neuntgrößte See der Erde.
Sein Abfluss ist der Shire. Die Anrainerstatten des Sees setzen sich aus Tansania, Malawi und Mosambik zusammen.

Mit einer Länge von ca. 560 Kilometern, einer Breite von bis zu 80 Kilometern (durchschnittlich ca. 50 Kilometer)  und einer Tiefe von bis zu 704 Metern ist der Malawisee einer der größten Afrikanischen Seen im ostafrikanischen Grabenbruch. Er wird dort im Bezug auf seine Gesamtfläche lediglich vom Tanganjikasee und dem Viktoriasee übertroffen. Da der See seit mehr als 1 Million Jahren existiert, gehört er zu den Langzeitseen der Erde.

Der Malawisee verfügt über ein sehr klares Wasser. In manchen Regionen lässt sich an den Seeufern bis auf den Gewässergrund schauen. Der Malawisee ist für sein Artenreichtum an maulbrütenden Buntbarschen bekannt. Insgesamt leben über 600 Fischarten im See, wovon die meisten zur Familie der Buntbarsche gehören. Fast alle Buntbarschgattungen und -arten leben endemisch. Zu den endemischen Buntbarschgattungen gehören beispielsweise Aulonocara, Labeotropheus, Labidochromis, Maylandia, Melanochromis, Pseudotropheus, und Sciaenochromis. Sie bilden einen Artenschwarm, der aus einem Haplochromis und Pseudocrenilabrus-artigen Vorfahren hervorgegangen ist.

Die ökologisch an die felsigen Küsten des Sees gebundenen Buntbarscharten werden von den Einheimischen Mbuna genannt, die übrigen Utaka. Neben den Buntbarschen kommen im Malawisee Nilhechte, verschiedene Welsarten, Karpfenfische, Salmler, ein Stachelaal und 3 Arten von Zshnkärpflingen vor.

Viele Buntbarsche sind beliebte Aquarienfische. Jährlich finden zahlreiche Importe nach Europa statt um uns Aquarianer schöne Wildfänge und somit einwandfreie Nachzuchten zu ermöglichen. 

Mein persönliches Interesse liegt ausnahmslos bei Arten der Gattung Placidochromis, Aulonocara, Lethrinops sowie Copadichromis und Protomelas